Herzlich Willkommen!

auf den Internet-Seiten der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) Kreisverband Mannheim

Die AfA ist die grösste und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute.

Ihr gemeinsames Ziel: In und mit der SPD für die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze einzutreten, die Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates zu sichern und den Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt anzupassen.

Michael Seis
AfA Kreisvorsitzender Mannheim

 
 

Pressemitteilungen Mehr Demokratie im Betrieb - Für starke Betriebsräte

Das Präsidium der SPD hat in seiner Sitzung am 1. März folgenden Aufruf zu den Betriebsratswahlen 2010 verabschiedet:

Bis Ende Mai sind Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgerufen, einen neuen Betriebsrat zu wählen. Betriebsräte helfen und unterstützen in vielen konkreten Fragen der Gestaltung der Arbeitsbedingungen und sorgen für guten Arbeits- und Gesundheitsschutz und soziale Gerechtigkeit im Betrieb. Sie sind Ansprechpartner und Vertrauenspersonen. Die Betriebsräte leisten einen unverzichtbaren Beitrag für mehr Demokratie und Ausgleich im Betrieb.

Gerade in der Krise wird aber auch deutlich: Wir brauchen die Kompetenz starker Betriebsräte zur Beschäftigungssicherung und als Basis für Erfolge von morgen. Nur die Einbindung der Beschäftigten in wesentliche Zukunftsentscheidungen des Unternehmens verspricht auch nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Durch Mitbestimmung gestalten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den wirtschaftlichen Strukturwandel mit. Mitbestimmte Unternehmen sind erfolgreicher.

Die SPD hat die betriebliche Mitbestimmung deshalb gestärkt und ausgebaut. Dies reicht aber nicht aus. Die Ausweitung prekärer Beschäftigung, insbesondere in der Leiharbeit, erfordert auch weitere Maßnahmen zur Stärkung der betrieblichen Mitbestimmung. Die SPD will daher z.B. die Rechte der Betriebsräte in den Entleihbetrieben zur stärkeren Regulierung des Einsatzes von Leiharbeit stärken. Auch müssen Leiharbeiter künftig bei der Bemessung der Schwellenwerte für die Größe des Betriebsrates mitzählen.

Noch immer gibt es viele Betriebe ohne betriebliche Mitbestimmung. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten fordern: Kein betriebsratsfähiger Betrieb ohne Betriebsrat. Die Behinderung von Betriebsratsarbeit ist kein Kavaliersdelikt!

Die SPD fordert alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf,

• die Betriebsratswahlen aktiv zu unterstützen,
• zu kandidieren und vom Wahlrecht Gebrauch zu machen,
• die Vorschläge der DGB-Gewerkschaften bei den Betriebsratswahlen zu
unterstützen.

Für starke Betriebsräte - Mitbestimmt geht es besser!

Veröffentlicht am 10.03.2010

 

Allgemein Nein zur Kopfpauschale !

Merkel und Westerwelle planen den radikalen Umbau unseres Gesundheitswesens. CDU/CSU und FDP haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die solidarische Krankenversicherung, in die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam einzahlen, durch eine Kopfpauschale zu ersetzen. Erst vor wenigen Tagen hat die schwarz-gelbe Koalition eine Kommission eingesetzt, die diesen Systembruch vorbereiten soll.

Nach dem Willen von Merkel und Westerwelle sollen sich die Beiträge an die Krankenversicherung künftig nicht mehr nach dem Einkommen richten. Alle bezahlen das Gleiche – Manager genauso viel wie Sekretärinnen. Besonders belastet werden die Bezieher mittlerer und kleiner Einkommen, Arbeitslose sowie Rentnerinnen und Rentner. Ein solidarischer Ausgleich zwischen den Versicherten findet nicht mehr statt!

Unterschreibe JETZT und sag‘ Ja zu einer guten Gesundheitsversorgung für alle!

Die Mehrheit will die solidarische Bürgerversicherung !

Veröffentlicht am 01.03.2010

 

Pressemitteilungen SPD und DGB: Krise verschärft Lohnspirale nach unten

DGB-Landeschef Rainer Bliesener: „Wir brauchen einen allgemeinen Mindestlohn, um die Beschäftigten besser vor Lohndumping schützen zu können“

SPD-Arbeitsmarktexperte Rudolf Hausmann: „Die Landesregierung muss erkennen, dass auch die Wirtschaft in Baden-Württemberg von einem Mindestlohn und dadurch einer höheren Kaufkraft erheblich profitieren würde“

Veröffentlicht am 21.12.2009

 

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