Rote Karte für die XXXL – Geschäftsleitung

Veröffentlicht am 02.02.2016 in Ankündigungen

AfA Mannheim kritisiert perfide und menschenverachtende Vorgehensweise des Arbeitgebers

„Wir sind über die Vorgehensweise von XXXL in der Auseinandersetzung um den Personalabbau in Mannheim sehr empört und verurteilen diese perfide Vorgehensweise des Arbeitgebers. Es kann nicht angehen, dass die Mitarbeiter quasi über Nacht vor die Tür gesetzt worden sind und schwarz gekleidete Wachleute sie und den Betriebsrat an der Aufnahme ihrer Arbeit hindern.“, so der AfA Kreisvorsitzende Belamir Evisen.

„Der Arbeitgeber muss sofort dieses Unrecht stoppen. Wir fordern XXXL auf, dass in Deutschland geltende Arbeitsrecht und insbesondere das BetrVG sofort umzusetzen und sich bei der Belegschaft für diese Frechheit zu entschuldigen.“ ergänzt die stellvertretende Landes- und Kreisvorsitzende Evelyne Gottselig.

Weiterhin fordert die AfA Mannheim die zuständigen Behörden und Institutionen auf, einzuschreiten, um den Rechtsbruch zu beseitigen. „Diesem Arbeitgeber muss sofort die rote Karte gezeigt werden. Eigentumsrechte gelten nicht schrankenlos, Eigentum verpflichtet.“ so der AfA-Kreisvorsitzende Belamir Evisen.

Besonders perfide an der Vorgehensweise ist die Tatsache, so der AfA Kreisvorstand, angesichts der Tatsache, dass der Arbeitgeber die im Betrieb beschäftigten Leiharbeitnehmer mehr oder weniger gewarnt hat und sie nun an seinen anderen Standorten einsetzt.

„Wir solidarisieren uns mit der Belegschaft und ihren gewählten Vertretern, dem Betriebsrat, und der Gewerkschaft in dieser sehr kraftraubenden Auseinandersetzung und rufen alle zur Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und des Betriebsrats auf“, so AfA-Vorsitzender Belamir Evisen.

 

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