Geringverdiener bekommen netto immer weniger

Veröffentlicht am 17.08.2011 in Pressemitteilungen

In einer Auswertung von neuen Daten des Soziökonomischen Panels kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zu dem Ergebnis, dass die Löhne von Geringverdienern zwischen 2000 und 2010 zwischen 16 und 22 Prozent gesunken sind.

Millionen Menschen werden vom wirtschaftlichen Aufschwung abgehängt. Gewinne und Vermögenseinkommen steigen rasant, hart arbeitende Menschen im wachsenden Niedriglohnsektor haben immer weniger in der Tasche. Das ist Ausdruck einer tiefgreifenden sozialen Spaltung in unserem Land.

Die Bundesregierung macht, was sie am besten kann: sie schaut tatenlos zu. Die neuen Daten des DIW machen deutlich: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen höhere Bruttolöhne, keine Steuersenkungen, von denen nur wenige im oberen und obersten Einkommensbereich profitieren würden. Ein gesetzlicher Mindestlohn ist überfällig und wir brauchen eine Stärkung von Tariflöhnen, Tarifbindung und Tariftreue.

 

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